9. Okt 2026
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AI Act
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4 Min.
Die Risikoklassen des AI Act in einfacher Sprache
Verboten, hohes Risiko, Transparenzpflicht, minimales Risiko: Wo die KI-Tools in Ihrem Alltag meist einzuordnen sind.
Der AI Act sortiert KI-Systeme nach Risiko. Je höher das Risiko für Menschen, desto strenger die Regeln. Für die meisten kleinen Organisationen ist die Einordnung weniger dramatisch, als es klingt.
Verbotene Praktiken
Bestimmte Anwendungen sind grundsätzlich untersagt, etwa manipulative Systeme, die Menschen gezielt schädigen, oder Social Scoring. Im Büroalltag kleiner Organisationen kommt das praktisch nicht vor.
Hochrisiko-Systeme
Dazu zählen KI-Anwendungen in sensiblen Bereichen, zum Beispiel bei Personalauswahl, Bildung oder der Bewertung von Kreditwürdigkeit. Hier gelten umfangreiche Pflichten. Wer solche Systeme einsetzt, sollte genau hinsehen.
Transparenzpflichten
Wenn Menschen mit einer KI sprechen, etwa mit einem Chatbot, oder KI-erzeugte Inhalte veröffentlicht werden, sollen sie das erkennen können. Das betrifft zum Beispiel Chatbots auf Websites.
Minimales Risiko
Die meisten alltäglichen Anwendungen wie Rechtschreibhilfe, Übersetzung oder Textentwürfe fallen hierunter. Besondere Auflagen gibt es dafür kaum. Die allgemeine Pflicht zur KI-Kompetenz gilt trotzdem.
Was Sie tun können
Ordnen Sie Ihre genutzten Tools einmal selbst ein. Im Zweifel hilft eine kurze Prüfung, etwa im Rahmen eines Readiness-Checks. Dieser Beitrag ist eine vereinfachte Einordnung und keine Rechtsberatung.
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