28. Sep 2026

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Datenschutz

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4 Min.

Die Risiko-Ampel: Welche Daten dürfen in welche KI?

Grün, Gelb, Rot: Eine einfache Ampel hilft zu entscheiden, wann Cloud-KI reicht und wann nur eine lokale Lösung in Frage kommt.

Illustration: Die Risiko-Ampel: Welche Daten dürfen in welche KI?
Illustration: Die Risiko-Ampel: Welche Daten dürfen in welche KI?

Nicht jede Information ist gleich sensibel. Eine einfache Ampel hilft, schnell zu entscheiden, welche KI wofür geeignet ist.

Grün: öffentlich

Website-Texte, Einladungen, Pressemitteilungen und Ideen ohne Namen sind ohnehin für die Öffentlichkeit gedacht. Hier ist ein Cloud-Dienst in der Regel unproblematisch.

Gelb: intern

Projektpläne, Konzepte oder Abläufe ohne Namen sind nicht öffentlich, aber auch nicht personenbezogen. Hier lohnt ein Dienst mit klaren Vertragsbedingungen, etwa ein Organisationskonto, oder eine lokale Lösung.

Rot: persönlich

Mitglieder- und Spenderlisten, Protokolle mit Namen, Gesundheitsdaten oder Informationen über Kinder und Jugendliche gehören in die rote Zone. Hier gilt: nur lokal.

Warum Verträge wichtig sind

Sobald ein Anbieter personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, braucht es nach Artikel 28 DSGVO einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Ob und wie Ihre Eingaben für das Training genutzt werden, hängt vom Anbieter, vom Tarif und von den Einstellungen ab.

So nutzen Sie die Ampel

Je mehr Rot Sie in Ihrer Arbeit haben, desto mehr lohnt sich eine lokale Lösung. Wer überwiegend grüne Inhalte bearbeitet, kann bequem in der Cloud arbeiten. Wichtig ist, dass alle im Team die Ampel kennen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.

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