27. Okt 2026
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Praxis
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3 Min.
Schatten-KI: Wenn ChatGPT im Büro ohne Regeln läuft
Mitarbeitende nutzen KI-Tools auf eigene Faust. Warum das ein Risiko ist und wie Sie ohne Verbote Ordnung schaffen.
In fast jeder Organisation nutzt jemand ChatGPT, DeepL oder ein anderes KI-Tool, ohne dass die Leitung davon weiß. Das ist selten böse Absicht. Die Tools sparen Zeit, und niemand hat gesagt, was erlaubt ist. Fachleute sprechen von Schatten-KI.
Warum das ein Problem ist
Wer Texte, Kundendaten oder interne Unterlagen in ein Cloud-Tool kopiert, gibt Daten aus der Hand, oft an Anbieter außerhalb der EU. Ohne Regeln weiß niemand, welche Daten wohin gegangen sind. Dazu kommt die Pflicht zur KI-Kompetenz aus dem AI Act: Sie können sie nur erfüllen, wenn Sie wissen, wer welche Tools nutzt.
Verbieten hilft nicht
Ein pauschales Verbot wird meist umgangen. Besser ist ein offener Umgang: Fragen Sie im Team, welche Tools genutzt werden und wofür. Sie werden überrascht sein, wie viel schon im Einsatz ist.
Drei Schritte zur Ordnung
Erstens: Bestandsaufnahme der genutzten Tools. Zweitens: gemeinsam festlegen, welche Daten in welches Tool dürfen und welche nicht. Drittens: eine kurze Schulung, damit alle die Regeln verstehen und anwenden können. Wo sensible Daten im Spiel sind, lohnt ein Blick auf lokale Lösungen, bei denen nichts das Haus verlässt.
Wo steht Ihre Organisation beim Thema KI?
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