23. Okt 2026
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Datenschutz
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3 Min.
Welche Daten gehören nicht in ChatGPT?
Eine einfache Faustregel, welche Informationen in Cloud-KI-Tools tabu sind und was stattdessen geht.
Cloud-KI ist praktisch, aber alles, was Sie eingeben, verlässt Ihr Haus. Die Frage ist nicht, ob KI erlaubt ist, sondern welche Daten Sie ihr anvertrauen.
Eher nicht in ein Cloud-Tool
Personenbezogene Daten wie Namen mit Kontext, Adressen, Gesundheits- oder Mitgliederdaten gehören grundsätzlich nicht ungeschützt in öffentliche KI-Dienste. Dasselbe gilt für Verträge, Angebote mit Kundennamen, interne Finanzzahlen und alles, was einer Vertraulichkeit unterliegt.
Meist unproblematisch
Allgemeine Fragen, Formulierungshilfen für Texte ohne Personenbezug, Ideensammlungen oder die Erklärung eines Fachbegriffs sind in der Regel unkritisch.
Die Faustregel
Fragen Sie sich: Würde ich diesen Text auf eine Postkarte schreiben und in den Briefkasten werfen? Wenn nicht, gehört er nicht in ein Cloud-Tool. Anonymisieren Sie, bevor Sie eingeben, oder nutzen Sie ein lokales Modell, das auf Ihrer eigenen Hardware läuft.
Was gilt bei Business-Tarifen?
Bezahlte Business-Versionen bieten oft bessere Vertragsbedingungen, etwa den Ausschluss der Nutzung für das Training. Sie ersetzen aber weder eine Prüfung der Datenschutzfragen noch klare Regeln im Team.
Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich an Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihren Datenschutzbeauftragten.
Wo steht Ihre Organisation beim Thema KI?
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